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Die Anschaffung

der Kamera hat für die damaligen Verhältnisse ein kleines Vermögen gekostet (siehe Verkaufsprospekt). Ob Großvater die gar selbst nur gebraucht gekauft hat ... ein Kaufbeleg existiert nicht, nur ein Reparaturbeleg aus den 70er Jahren (DM 50 für's Federwerk richten).

Jedenfalls beträgt der Kaufpreis mehr als ein Monatsgehalt

Gekauf wurde damals im Fachhandel und natürlich genau da, wo man wohnte. Schließlich waren solcherlei wirtschaftlich strapaziösen Investitionen ja auch mit zahlreichen Vertrauensfragen verbunden (Zur Erinnerung: F-a-c-h-handel, kein anonymer Saturn- oder Mediamarkt, ein fachkundiger Berater hinterm Tresen, der sein ganzes Herzblut in die Verkaufsverhandlung steckte, treusorgend und glaubwürdig - schließlich kannte man sich persönlich, oder die Ehefrauen kannten sich zumindestens vom Frisör, Fleischer, Bäcker, ... )

Apropos Ehefrauen ... frage ich mich doch aus mehr als 30 Jahren Abstand, wie diese so eine Kaufentscheidung aufgenommen haben - wurden sie womöglich garnicht gefragt? Hat Opa das Haushaltsgeld heimlich gekürzt? Ist das der Grund warum es soviele Spätgeborene in Omas und Opas Haushalt gab?

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